Caro Keilig

Lieder

unter Palmen - 2013


unter palmen möcht' ich liegen
bohr'n die füße in den sand
mich an deinen leib mich schmiegen
mit dir treiben bis an den rand

dort den blick in's weite wagen
unerhörte dinge seh'n
dir das blau vom himmel sagen
mich mit dir im reigen dreh'n

so geht jener traum von heute
wohl den weg von jedem traum
schwingen die sinne in das weite
in unendlich tiefen raum

flieg mit mir an meiner seite
in die höhen - ganz weit weg
lass uns in das ferne gleiten
schweben ohne sinn und zweck

spür'n wie deine hände kosen
meinen müd geschund'nen leib
lass mich deinen alltag lösen
sehn, wie's dich dann zu mir treibt

lass die rauen dinge fallen
in das abseits sind sie gestellt
hörst du diese töne schallen
hörst du, wie's in unsern herzen gellt

nimm mich jetzt, halt meine seele
geh mit mir in das andre land
wo selbst steine in farben blühen
das dunkel hell wird durch deine hand

jetzt schlaf, mein lieb, werd dich umwachen
pass auf, dass jede angst dich flieht
werd morgen wieder weinen, lachen
mit dir gemeinsam durch's leben zieh'n