Caro Keilig

Lieder

ich lieg zu deinen träumen wach - 2003

ich lieg zu deinen träumen wach
du raubst mir meine ruh
du marderst mich mit deinen sorgen
deckst mich mit deinem müßiggang zu
meine hände zittern für die deinen
steh für dich im kalten wind
ich hör dich ständig schlimme dinge sagen
du reißt an allem - tief in mir drin.

ref.: kann dich nicht mehr sehn - muß dich dennoch immer lieben
ich beschwör dich, mein lieb', erhöhr mich
kann dich nicht fühln - es ist kalte dunkle nacht
du hast tür und tor - einfach zugemacht

willst du brechen was viel wert erfahren?
kannst du's hören oder gar noch fühln
was für uns beide die Tage waren
ist wirklich nichts mehr zu spührn?
der blick ist grau und eis geworden
die worte öd und leer.
längst schon ist das miteinander abgestorben
jetzt geht's nebenher

ref.: kann dich nicht mehr sehn - muß dich dennoch immer lieben . . .

mich schmerzen deine sachlichkeiten
ich zittre, wenn du vorüber gehst
hab kaum noch was um mich festzuhalten
du warst mir halt beim gehen
jetzt endlich, los, geh weg von mir
geh aus meinem leben
zerreißen wird mein herz, wenn du das tust
wird die zeit auch jene risse kleben?

ref.: kann dich nicht mehr sehn - muß dich dennoch immer lieben . . .